Aktuelle Diskussion /
Öffentliche Stimmen zum Thema "Stress"

Die 6-Tage-Woche ist zurück (August 2018)

Die Ergebnisse in Kürze:

  • Die 6-Tage-Woche ist zurück – Überstunden sind seit 2013 um 30 % gestiegen
  • Unternehmenserfolg in Gefahr: 30 % Produktivitätsverlust durch ineffiziente Arbeitsorganisation
  • Weniger als 50 % der Befragten können konzentriert arbeiten
  • 84 % haben den Eindruck, zu viel zu arbeiten, ohne dass es genügt
  • Mehr als 40 % der Befragten bearbeiten E-Mails auch im Bett
  • Über 50 % ist von der permanenten Erreichbarkeit gestresst

Quelle: Studie AKAD /J.Kurz, mehr dazu....

Stress kann ansteckend sein (Juli 2018)

Stress am Arbeitsplatz wirkt sich häufig auch negativ auf die Beziehung sowie das Wohlbefinden des Partners oder der Partnerin aus..... Der gute Rat, die Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen, kann nun auch wissenschaftlich belegt werden...

Quelle: Studie von Brough, P. / Muller, W.&Westman, M. (2018, im American Journal of Psychology), zitiert aus Wirtschaftpsychologie aktuell v. 17. Juli 2018

To-Do-Listen schreiben entspannt (Januar 2018)

Wer abends ...eine To-Do-Liste für dennächsten Tag schreibt, entspannt sich und schläft schneller ein... je konkreter die Liste, desto schnellere Entspannung....

Quelle: Studie der US-amerikanischen Baylor-Universität

Mehr Fehltage durch Burnout ( Januar 2018)

... seit 2007 haben sich die Fehltage aufgrund von Arbeitsunfähigkeit infolge von Burnout nahezu vervierfacht: knapp 110 Tage im Jahr pro 1000 Versicherte.... Fehltage aufgrund psychischer Beschwerden nahmen um 79,3 % zu ... dauerten mit 25,7 Tage je Fall mehr als doppelt so lange wie der Durchschnittkrankheitsfall mit 11,7 Tagen.

Besonders gefährdet... Altenpfleger, aber auch Lehrer oder Erzieher.

Quelle: AOK-Fehlzeitenreport, zitiert aus Badische Zeitung vom 08.01.2018

Mehr Resilienz durch Online-Training ( August 2017)

„Auf unserer Internet-Plattform www.resilire.de können Beschäftigte mithilfe eines Fragebogens ihre individuelle Resilienz einschätzen“, erklärt Dr. Nina Pauls, Projektmitarbeiterin an der Universität Freiburg....

Zur Förderung der Resilienz entwickelten die Wissenschaftler in Kooperation mit einem Freiburger Softwarehaus ein webbasiertes Training....

Unternehmen, die sich für das Online-Training interessieren, erhalten von den Wissenschaftlern auf Anfrage einen kostenfreien Zugang.

Quelle: Wirtschaftspsychologie Aktuell, 2. August 2017,  mehr dazu

Höchststand bei Ausfalltagen wegen psychischer Probleme (April 2017)

"Mit rund 246 Fehltagen je 100 Versicherte und einem Anteil von 17 Prozent am Gesamtkrankenstand waren ...Krankschreibungen wegen psychischer Problem auf einem neuen Höchststand. ... es fehlten weniger Menschen...die einzelnen Krankheitsfälle dauerten aber länger an. ... Die meisten Fehltage entfielen auf Depressionen mit 114,4 Tagen je 100 Versicherte, gefolgt von Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungstörungen mit 45,5 Tagen...Burnout lag bei 4,3 Fehltage je 100 Versicherte. ...Burnout wurde deutlich damit weniger festgestellt (2011: 10,2 Fehltage je 100 Versicherte), Depressionen deutlich häufiger (2011:81Tage je 100 Versicherte)....

Quelle: DAK-Gesundheitsreport 2016, zitiert aus reportpsychologie 4/2017

Arbeit-Freizeit-Balance durch Neubewertung (Dez. 2015)

"Die digitalen und mobilen Arbeitswerkzeuge gelten als wichtiger Stressfaktor und tragen dazu bei, dass viele Franzosen über eine Arbeitsüberlastung klagen. ... Laut einer Studie der amerikanischen Lehigh-Universität hat die ständige Erreichbarkeit mehr negative als positive Folgen. Sie steigere zwar zuerst die Produktivität, führe aber langfristig zu vielen gesundheitlich bedingten Ausfällen...."

Quelle: Badische Zeitung vom 3.1.2017, "Paris schafft ein Recht zum Abschalten"

Job stresst am meisten (Dezember 2016)
Die wichtigsten Stressfaktoren sind:
  • die tägliche Arbeit (46 %)
  • hohe Eigenansprüche (43 %)
  • Termindichte in der Freizeit (33 %)
  • Straßenverkehr (30 %)
  • ständige digitale Erreichbarkeit (28 %)

Quelle: TK aktuell 2/2016 / Stressstudie 2016 der TechnikerKrankenkasse

Deutsche haben Angst, ihr Arbeitspensum nicht zu schaffen (September 2016)

"Wir Deutschen nehmen die grundlegenden Ursachen von Stress anders wahr, als die Menschen in anderen Teilen der Welt. Eine GFK-Analyse von 2015 belegt, dass in vielen Ländern Menschen die Angst umtreibt, dass das Geld nicht reichen könnte, so zum Beispiel in Spanien, Frankreich, aber auch in Russland oder den USA.... Interessanterweise ist die Wahrnehmung in Deutschland ganz anders: ....fürchtet jeder vierte, den eigenen Ansprüchen nicht zu genügen. Die Deutschen gehören zu den wenigen Nationalitäten, die Sorge davor haben, ihr Arbeitspensum nicht zu schaffen."

Quelle: www.haufe.de/personal/hr-management/kolumne-personalentwicklung-mehr-stress-bitte_80_374926.html vom 07.09.2016

Immer mehr Arbeitnehmer auch nach Feierabend vom Job gestresst (Juni 2016)

Eine Langzeitstudie der Techniker Krankenkasse zeigt: während zwischen den Jahren 2002 und 2009 nur 3 von 10 Befragten angaben, dass sie ihre Arbeit auch nach Feierabend belastet, haben zwischen 2010 und 2015 bereits knapp 5 von 10 Befragten diese Aussage gemacht

Quelle: Badische Zeitung vom 30.06.2016

Unerledigte Aufgaben können den Schlaf kosten (Mai 2016)

Wer am Freitagnachmittag noch unerledigte Aufgaben hat, sollte diese aktiv angehen...ein konkreter Plan reduziert die Unsicherheit und Unzufriedenheit deutlich..... Aufgaben ohne konkreten Plan zur Erledigung können am Wochenende zu Schlafproblemen führen.

Quelle: Studie der Uni.Trier / Fernuni Hagen, veröff. im Journal of Occupational Health Psychology ManagerSeminare, (zitiert aus Badische Zeitung vom 17.Mai 2016)

Stressschutz aus der Gruppe (April 2016)

Tun Unternehmen etwas dafür, das Wir-Gefühl zu stärken, dann tun sie gleichzeitig auch etwas gegen Stress. ... Je höher das Ausmaß der empfundenen Verbundenheit war und je stärker sich die Probanden von ihrer Gruppe gestützt fühlten, umso geringer fiel ihr Stresslevel aus, und das sowohl subjektiv als auch nach dem gemessenen Cortisolspiegel....bemerkenswert, dass es offensichtlich keine lange Vorgeschichte und zahlreiche gemeinsame Erfahrungen brauchte, um in der Gruppe ein förderliches Gemeinschaftsgefühl entstehen zu lassen.

Quelle: ManagerSeminare, April 2016 / Personality und Social Psychology Bulletin 2016/42, Studie A. Moizisch u.a.

Arbeit-Freizeit-Balance durch Neubewertung (Dez. 2015)

... Strategien untersucht, um Arbeit-Freizeit-Konflikte zu bewältigen: "Schwierigkeiten neu / positiv bewerten" oder "Ansprüche herunterschrauben". Die Neubewertung war effektiver. Trotz stressiger Arbeit oder nervigen Privatleben bleiben die Befragten so optimistischer.

Quelle: www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de vom 4.12.2015

Gesunde Arbeit braucht Psychologie (Nov. 2015)

..."Unsere Wirtschaft ist hochproduktiv und hat einen hohen Bedarf an (qualifizierten) Arbeitskräften, geht aber das Risiko ein, ihre wichtigste Produktivkraft - die menschliche Arbeitskraft - durch Krankheitsprozesse nachhaltig zu schwächen....muss der Umgang mit den Menschen... in den Mittelpunkt der Unternehmenskultur gerückt werden."...

aus: Positionspapier "Gesunde Arbeit braucht Psychologie" des Bundesverbands Deutscher Psychologen (November 2015) Download hier

"Krankmachende Arbeitsbelastungen" (Sept. 2015)

 "In einer Übersichtsarbeit stellen sich acht psychische Arbeitsbelastungen als Risikofaktoren für Depressionen, Angststörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ2-Diabetes heraus:

Arbeitsintensität - Aufwand-Belohnungs-Missverhältnis - Überstunden - Nachtschichten - wenig Unterstützung - Aggressionen von Kollegen - Rollenstress - Arbeitsplatzunsicherheit"

aus: Wirtschaftspsychologie aktuell, September 2015

"Der Chef hat begrenzten Einfluss" (März 2015)

"Führungskräfte haben durch ihren Führungsstil Einfluss auf das gesundheitliche Befinden ihrer Mitarbeiter." Wenn "auch Arbeitsbedingungen einbezogen werden, also Belastungsfaktoren (Arbeitsaufkommen, wahrgenommene Arbeitsplatzunsicherheit sowie kognitive und emotionale Anforderungen) sowie Ressourcen (Rollenklarheit, Autonomie und Sinnerleben)" , dann ist ein "Einfluss des Führungsverhaltens auf Gesundheitsmerkmale wie Depressivität und Selbstwirksamkeitserwartungen nicht mehr nachweisbar".

aus: ManagerSeminare, März 2015

"Psyche zunehmend belastet..." (Nov. 2014)

"Heute ist es nicht mehr der Rücken - sprich: körperliche Verschleißerscheinungen - das zentrale Problem des betrieblichen Gesundheitsschutzes, sondern die Psyche."

Die psychische Gesundheit wird am Arbeitsplatz beeinflusst von 4 Faktoren: Sinnempfinden - Führung - Werte innerhalb der Organisation - Beziehungen am Arbeitsplatz

Studie der Universität St. Gallen: "in Unternehmen, in denen die Geschäftsführung auf ihre eigene Gesundheit achtet, haben die Mitarbeiter um 8 % bessere Werte im Bereich psychische Gesundheit als in anderen Unternehmen"

Harvard Business School, Studie mit Mitarbeitern der Boston Consulting Group (Unternehmensberatung): Mitarbeiter nehmen sich in jeder Woche eine Auszeit (freier Vormittag oder sehr früher Feierabend): anfangs Unbehagen, danach: Zufriedenheit mit der geleisteten Arbeit steigt, Bindung an das Unternehmen wurde stärker, Kommunikation und Arbeitseffizienz innerhalb der Teams verbessert sich.

aus ManagerSeminare November 2014, Extra-Heft "Corporate Health: Gesundheit kommt an"

"Weniger Burnout, mehr Depression" (Nov. 2014)

....2013 gab es ein Drittel weniger Fehltage wegen Burnout als im Jahr davor....Anzahl der Fehltage wegen Depression hat sich in den vergangenen Jahren um 178 % erhöht ... Leistungsausgaben (der DAK) waren im vergangenen Jahr 236,5 Millionen €, das entspricht 7 % aller ambulanten Leistungsausgaben der DAK

aus: Badische Zeitung vom 26.11.2014

"Wochenende ist zu kurz" (Okt. 2014)

"42% haben das Gefühl, am Sonntag noch nicht genug Kraft für eine Woche geschöpft zu haben...Folge: 34% sehnen montags das Wochenende herbei."

aus: Badische Zeitung vom 10.10.2014

"Wo wohnt das Glück?" (Okt. 2014)

 "Die Deutschen sind so zufrieden wie nie zuvor." Das Glücksniveau in Deutschland liegt durchschnittlich bei 7,0 Punkten (von max. 10 Punkten), Baden liegt an 5. Stelle (von allen Bundesländern), mit 7,08 Punkten etwas vor Württemberg mit 7,06 Punkten. Am glücklichsten sind die Menschen in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

aus: Badische Zeitung vom 9.10.2014

"Eine Verordnung hilft nicht" (Okt. 2014)

"Probleme mit Stress müssen in den Betrieben gelöst werden"....." denn sie (Betriebsrat und Geschäftsleitung) kennen die Lage in einem Unternehmen genau"

"Ohne Muße entsteht nichts Kreatives. Und wer sich vor Augen hält, wie wichtig Kreatives und Innovation für den Erfolg jedes Unternehmens sind, darf darauf setzen, dass Firmen größtes Eigeninteresse daran haben, sinnlosen Stress zu beenden."

aus: Badische Zeitung vom 07.10.2014

"Urlaubsreport der DAK (August 2014)

 "für 33% der Urlauber hat der Verzicht auf Handy oder Internet besonders zur Erholung beigetragen"

 "besonders gut entspannen konnten sich die 45-59 jährigen und die Menschen in Ostdeutschland, die meisten Probleme hatten 30-44 jährige und die Menschen in Baden-Württemberg"

 "12% haben sich nicht gut oder gar nicht erholt (Hauptgrund: 37% konnten nicht vom Job abschalten)"

 "10% mussten für den Arbeitgeber über Handy oder Internet erreichbar sein...gerade die sogenannte "Rushhour-Generation" der 30-44jährigen habe oft großen beruflichen Druck und wolle ständig erreichbar sein"

aus: Badische Zeitung vom 26.8.2014

"Stress im Büro" (Jan. 2014)

 "sportliche Pausen und mittelgroße Büros (2 bis 4 Mitarbeiter) gehen mit weniger Stress einher"

 "16% geben an, permament verfügbar zu sein - sie hatten den höchsten Stresslevel"

aus: Wirtschaftspsychologie aktuell, 30.1.2014

"Bleib locker, Deutschland"-Stress-Studie der TK (Okt.2013)

... 67% haben das Gefühl, das Leben ist den letzten 3 Jahren stressiger geworden

... besonders betroffen ist die Generation der Mitdreißiger bis -vierziger: im Spagat zwischen Kind und Karriere und nicht zuletzt den eigenen Eltern, die immer mehr Hilfe brauchen (in dieser "Rushhour des Lebens" sind 80 % gestresst, jeder Dritte sogar ständig)

... der größte Stresstreiber der Menschen in der Job... an zweiter Stelle stehen die Ansprüche der Menschen an sich selbst

... 40% der Berufstägigen fühlen sich abgearbeitet, ein Drittel sogar ausgebrannt

... Stress per se ist nicht negativ (50% werden durch Stress angespornt, 20 % laufen erst unter Stress zu Hochform auf)... entscheidend ist, dass man über genügend Ressourcen verfügt, die man dem Stress entgegensetzen kann

...Selten ist es die Arbeitslast allein, die den Stresspegel in die Höhe treibt: kritisch wird es, wenn soziale Belastungsfaktoren wie mangelnde - auch finanzielle - Anerkennung, zu wenig Handlungsspielraum und Konflikte mit Kollegen oder dem Chef hinzukommen.

...Die Work-Life-Balance muss stimmen: kritisch wird es, wenn aufgrund von privatem Stress der Ausgleich neben der Arbeit fehlt.

aus: "Bleib locker Deutschland!" (Stress-Studie der TK) 30.10.2013

"Stress entsteht auch durch Arbeitsverhältnisse" (2013)

"Stress entsteht nicht nur durch Arbeit (Arbeitspensum, ständige Erreichbarkeit, Überstunden), sondern durch Arbeitsverhältnisse: V.a. diejenigen leiden unter Stress, die befristet, in Teilzeit oder in Leiharbeit beschäftigt sind, sowie diejenigen, die durch Familie und Beruf mehrere Rollen gleichzeitig erfüllen müssen. Sie machen mittlerweile über 17 % aller Fehlzeiten aus, d.h. jeder sechste Krankschreibungstag läuft unter einer psychischen Diagnose."

"Die Anzahl stationärer Behandlungen aufgrund psychischer Behandlungen ist innerhalb der letzten 5 Jahre um 25 % angestiegen - die Kosten dafür sogar um 33%"

aus: Gesundheitsreport der TechnikerKrankenkasse 2013 (Schwerpunkt Berufstätigkeit, Ausbildung, Gesundheit)

"Die Leute sind da krank, wo die Führung nicht funktioniert" " (Febr. 2013)

"Die Leute sind da krank, wo die Führung nicht funktioniert....Schlechte Organisation und fehlende Transparenz in der Kommunikation sind sehr häufig, dafür verantwortlich, dass Mitarbeiter nicht mehr können und wollen."

aus: Badische Zeitung Februar 2013, "Firmen entdecken das Betriebliche Gesundheitsmanagement"

"Stress-Report Deutschland 2012" (veröff. Jan. 2013)
  • fast 20 %der Beschäftigte fühlen sich überfordert
  • 43% der Berufstätigen klagen über wachsenden Stress
  • 52 % (deutlich mehr als der Durchschnitt in den EU-Ländern) leiden unter Termin- und Leistungsdruck
  • 44 % werden bei der Arbeit durch Telefonate und E-Mails unterbrochen
  • knapp 60 % fühlen sich durch das gleichzeitige Erledigen verschiedener Aufgaben belastet
  • für 35 % dauert die Arbeitswoche länger als 40 Stunden
  • 25 % klagen über fehlende Pausen .....

Es besteht Handlungsbedarf in unseren Betrieben......Produktionsausfälle von 6 Milliarden Euro...Psychische Erkrankungen sind bei der Frühverrentung mit 41 % inzwischen Ursache Nummer 1..."

aus: Stressreport Deutschland 2012, veröffentlich Ende Januar 2013, Badische Zeitung vom 30.1.2013

"Keine E-Mails mehr nach Arbeitsschluss / im Urlaub" (Nov. 2012)

...Daimler vereinbart: ab 2013 keine Dienst E-Mails mehr im Urlaub. Alle Mitarbeiter können E-Mails automatisch löschen lassen .. eine Abwesenheitsnotiz verweist auf dem Vertreter...

Der Autobauer Volkswagen hatte Ende 2011 bereits eine ähnliche Regelung erlassen....Die Blackberrys von VW-Mitarbeitern können seitdem von 18.15 Uhr bis 7 Uhr morgens keine Mails mehr empfangen....

Spiegel online, 23.11.2012

" Immer mehr Menschen werden krank" (Nov. 2011)

„Immer mehr Menschen haben mit einem immer schnelleren Wandel von Lebens,- Arbeits- und Umweltbedingungen zu kämpfen. Sie können das Gleichgewicht zwischen Belastungs- und Bewältigungspotentialen nicht mehr aufrechterhalten und werden krank.

Bundesarbeitsministerin von der Leyen, Saarbrücker Zeitung, 7.11.2011:

"...krankheitsbedingte Kosten wegen psychischer Störungen..." (2011 / 2008)

Studie von Booz & Company (aus: Pro Firma, 12/2011):

Auf Deutschlands Arbeitgebern lasten krankheitsbedingte Kosten von jährlich rund 3.600 Euro pro Arbeitnehmer.
2009: hochgerechnet auf alle Unternehmen, entstanden Kosten von 129 Milliarden Euro. Nur 1/3 davon resultiert aus reinen Fehlzeiten. Der größere Teil entsteht dadurch, dass Arbeitnehmer trotz Krankheit am Arbeitsplatz erscheinen. Ihre eingeschränkte Einsatzfähigkeit vermindert die Arbeitsqualität, erhöht die Fehleranfälligkeit und steigert die Zahl von Unfällen.

TKK - Techniker Krankenkasse (2008)

Mitarbeiter, die wegen psychischer Störungen krankgeschrieben sind, fehlen 22,7 Tage pro Jahr (…wegen körperlicher Störungen….. 7,6 Tage pro Jahr)

Seminare-Training • Inh. Dipl.-Psych. Gaby Hammann • Jakob-Otter-Str. 4 • 79341 Kenzingen • Telefon: +49 7644 931008